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- Seit Apple das erste iPhone vorgestellt hat, umgibt der Nimbus des
grandiosen Innovateurs das Unternehmen. Das war immer schon auch Folge
cleveren Marketings, und doch scheint der gute Ruf sich nicht
abzunutzen. Als das Unternehmen am Mittwochabend sein erstes faltbares
Smartphone, das iPhone Duo, vorstellte, waren die Social-Media-Kanäle
voll damit. Gerade so, als wäre es das erste faltbare Smartphone, das
jemals erschienen ist. Dabei bringt der große Konkurrent Samsung seit
mehr als sieben Jahren regelmäßig neue Iterationen seines Klapphandys
heraus.
Dass das iPhone Duo mit seinem reisepassartigen Format und den zwei
Bildschirmen (deswegen: Duo) so viele Menschen zu interessieren scheint,
liegt wahrscheinlich auch daran, dass Apple verspricht, dass es »anders«
ist als bisherige faltbare Smartphones. Vor allem auf eins ist das
Unternehmen merklich stolz: Den Falz soll das iPhone Duo besonders gut
kaschieren. Mit anderen Worten: Bei aufgeklapptem Bildschirm soll man
den Knick nicht mehr erkennen können.
Gadgetredakteur Henrik Oerding war für die ZEIT in Cupertino live bei
der Vorstellung des neuen iPhones dabei und durfte es schon einmal
ausprobieren. In einer neuen Folge des Digitalpodcasts »Neustart«
erzählt er Gastmoderatorin Lisa Hegemann, warum ihn besonders die
Details des neuen Geräts überzeugen und wieso dennoch die neuen nicht
faltbaren iPhone-Modelle, die Apple am Mittwochabend ebenfalls
vorgestellt hat, möglicherweise die größeren Kassenschlager werden
könnten. Außerdem reden sie über Henriks Begegnung mit dem Mann, der das
Apple-Event das erste Mal präsentierte, dem neuen CEO John Ternus.
Im »Rabbithole der Woche« geht es dieses Mal um Zahnzwischenräume. Die
soll die neue Dyson-Zahnbürste nämlich besonders gut säubern. Zumindest,
wenn man bereit ist, einen stattlichen Preis zu zahlen.
Zum Weiterlesen:
- Henrik Oerding: »Ein iPhone zum Falten? Könnte klappen«
- Henrik Oerding, Lisa Hegemann: »Apple stellt faltbares iPhone vor«
- Eike Kühl: »Ein echter Ingenieur für Apple«
- Henrik Oerding: »Klappt schon ganz gut«
- Henrik Oerding: »Das sind die interessantesten und absurdesten
Gadgets der IFA«
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Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
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keine Serie, kein Buch. Sondern ein Computerspiel. Seit 13 Jahren warten
Fans auf den neuen Teil von »Grand Theft Auto (GTA)«. Nun soll er im
November endlich kommen.
»Grand Theft Auto« setzte mit seiner detailverliebten offenen Welt, dem
Gangster-Setting und seiner US-Gesellschaftskritik immer wieder Maßstäbe
dafür, was Spiele alles erzählen können. »GTA 5«war das sich am
schnellsten verkaufende Unterhaltungsprodukt der Geschichte.
Henrik Oerding hat bereits einen ersten Blick auf das »GTA 6« werfen
können. Der Games-Redakteur der ZEIT hat den Entwickler Rockstar im
schottischen Edinburgh besucht und ist mit dem Chefentwickler Rob Nelson
schon einmal ins Spiel eingetaucht. In der neuen Folge des
ZEIT-Digitalpodcasts »Neustart« erzählt er der Moderatorin Meike Laaff,
was ihm besonders gut gefallen hat, was passiert, wenn man seinen
Protagonisten zu viel Fastfood futtern lässt – und er erklärt, wie aus
einer Spielreihe übers Autoklauen ein derart gigantisches
Popkulturphänomen wurde.
Im »Rabbit-Hole der Woche« berichtet Henrik Oerding von seinem Ausflug
in die Welt der Klapphandys. Und verrät, warum besonders das
ungewöhnliche Format des Samsung Galaxy Z Fold 8 es ihm angetan hat.
Zum Weiterlesen:
- Neues »GTA 6«-Video: »Grand Theft Auto VI – ein ausführlicher Blick«
- Henrik Oerding: »Auf dieses Videospiel wartet die Welt seit 13
Jahren«
- Henrik Oerding und René Wiesenthal (Video): »Wir haben mehr gesehen
als den Netflix-Trailer – drei Erkenntnisse«
- Henrik Oerding: »Zur Karre, zur Freiheit«
- Denis Gießler: »Auf dieses Lebenszeichen haben sehr viele sehr lange
gewartet« (über den GTA-6-Trailer von 2023)
- Achim Fehrenbach: »GTA 5 – große Gangster, große Welt«
- David Hugendick: »Der Himmel ist leer« (über »Red Dead Redemption
2«)
- Henrik Oerding: »Klappt schon ganz gut«
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Toilettenschüsseln emporsteigen, und eine Zahlenfolge, mit der Kinder
Lehrkräfte zur Verzweiflung treiben: Memes wirken auf den ersten Blick
wie beiläufige Gags, doch dahinter steckt eine der größten politischen
Kräfte im Netz. Davon ist Magdalena Pulz überzeugt. Sie ist freie
Journalistin und Host beim Podcast »Browser History«, in dem es um
legendäre Internetgeschichten geht. Als Meme-Fachfrau ist Pulz
überzeugt: Memes entscheiden mit über Wahlen. Es ist kein Zufall, dass
Donald Trump sie ganz selbstverständlich benutzt. Und sie erzählt auch:
In Indien haben sie in diesem Jahr zum Rücktritt eines Ministers
beigetragen.
Gemeinsam mit »Neustart«-Host Henrik Oerding bespricht sie, wie aus
Memes politische Werkzeuge geworden sind. Waren das nicht ungefähr
gestern noch tanzende Babyanimationen gewesen?
Die beiden gehen der Frage nach, was ein Meme überhaupt zum Meme macht
und weshalb hinter den lustigsten Bildern manchmal tragische Geschichten
stecken. Sie sprechen über die dunkle Seite der Memekultur – über
Provokation und Wut als Köder für Aufmerksamkeit, über russische
Trollarmeen und darüber, wie der Streit über die Rettung des in der
Ostsee gestrandeten Buckelwals Timmy zu einem regelrechten Meme-Krieg
wurde. Außerdem diskutieren sie, warum gerade das Hässliche in der
Netzkultur wieder Konjunktur hat – und ob die ältere Generation von
Meme-Lords tatsächlich Probleme hat, die jüngere überhaupt noch zu
verstehen.
Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Magdalena Pulz von einem der frühesten
deutschen Memes: dem Staplerfahrer Klaus.
Zum Weiterhören und -lesen:
- »Browser History«: der Podcast von Magdalena Pulz und Dennis Kogel
- »Browser History« (mit Henrik Oerding): 50 Jahre Apple – die Firma,
die niemand kaufen wollte
- Alles Memes zum Nachlesen in der Meme-Datenbank Know Your Meme
- Rose Tremlett (DIE ZEIT): Warum Ihr Kind wegen einer Nummer
ausrastet
- Rose Tremlett (DIE ZEIT): Die große Meme-Rückkehr
- Sara Geisler und Noelle Konate (DIE ZEIT): »Ich war auch mal ein
Klingelton«
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Intelligenz (KI) verselbstständigt sich und tut Dinge, die niemand von
ihr verlangt hat. Vergangene Woche berichtete das ChatGPT-Unternehmen
OpenAI in einem Blogpost, dass mehrere seiner Modelle in einer
Testumgebung genau das getan haben: Sie brachen aus der isolierten
Umgebung aus und führten einen Cyberangriff auf die Server des
Unternehmens Hugging Face durch – unaufgefordert. Ist das der Moment, in
dem die Warnungen der sogenannten Doomer – also der Menschen, die den
Weltuntergang durch KI vermuten – wahr werden?
Neustarthost Henrik Oerding spricht mit ZEIT-Cybersicherheitsexpertin
Eva Wolfangel darüber, was in dem Test wirklich vorgefallen ist. Sie
sprechen darüber, ob Nick Bostroms Gedankenexperiment vom Paperclip
Maximizer hier taugt, was das über die versprochene Zukunft der
selbstständigen KI-Agenten sagt und welche realen Gefahren sich bei dem
Vorfall zeigen. Außerdem diskutieren sie, wie viel an der Sache
Marketing ist, was nun Europas Rolle sein könnte und was der Fall über
OpenAI verrät, das wohl eine Woche lang nichts von dem Ausbruch
mitbekam.
Diese Folge wurde am 29. Juli 2026 aufgenommen. Danach wurde bekannt,
dass die OpenAI-Modelle im gleichen Test noch vier weitere Onlinedienste
attackiert hatten.
Zum Weiterlesen:
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): Es ist wirklich so gefährlich, wie sie
sagen
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): Höchste Zeit
Im Rabbit-Hole der Woche geht es um Tilly Norwood: Die
»KI-Schauspielerin« soll bald in Filmproduktionen mitspielen. Wer steckt
dahinter, und was heißt das für die Filmindustrie?
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sitzen Techunternehmen wie Google, Apple oder OpenAI, dazu unzählige
Start-ups. Von hier kommt ein Großteil der Technik, die wir täglich
nutzen, vom iPhone über Instagram bis zu ChatGPT. Der gesellschaftliche
und wirtschaftliche Hype um künstliche Intelligenz verändert diese
Region gerade massiv: Wie denkt man dort über die Gegenwart – und vor
allem über die Zukunft?
Neustarthost Henrik Oerding spricht mit Nicolas Killian,
ZEIT-Korrespondent in San Francisco, über das Weltbild des Silicon
Valley. Die beiden reden darüber, was Deutschland über die Techbranche
regelmäßig falsch versteht, wie der KI-Boom San Francisco verändert und
was Artificial General Intelligence (AGI) und Singularität sind, über
die dort so viele reden. Sie sprechen über rivalisierende Fraktionen in
der KI-Welt, von Doomern über effektive Altruisten bis zu
Akzelerationisten. Außerdem ordnen sie ein, wo diese politisch stehen,
und diskutieren, wie man im Valley auf Europas Wunsch nach digitaler
Souveränität und auf China blickt.
Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Henrik Oerding von Gadgets, die den
Sommer besser machen. Darunter: das vielleicht vernünftigste
Smarthome-Gadget, ein Sensor, der teure Wasserschäden verhindern soll.
In der vorherigen Folge: Braucht Europa ein eigenes ChatGPT?
Zum Weiterhören: Wann fährt mich endlich ein Robotaxi nach Hause?
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Wir alle sind jeden Tag viele Stunden im Internet, manchmal, ohne es zu merken. Künstliche Intelligenz wird immer schlauer, soziale Netzwerke immer ätzender und Smartwatches wissen mehr über unsere Gesundheit als der Hausarzt. Aber mal ganz ehrlich: Wie gut verstehen wir die digitale Welt wirklich?
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