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    Kann Apple mit der neuen Siri noch aufholen?

    11/06/2026 | 40 min
    Vor zwei Jahren kündigte Apple an, seine Sprachassistentin Siri solle
    schlauer werden – und dann passierte lange nichts. Jetzt, nach der
    Apple-Entwicklerkonferenz WWDC, soll sie wirklich kommen. Die neue
    Version von Siri soll Weltwissen beherrschen, den Bildschirm seiner
    Nutzerinnen und Nutzer verstehen, auf persönliche Daten wie Kalender und
    Mails zugreifen und selbst Aktionen auf dem Gerät ausführen. Hat Apple
    damit einen Knaller präsentiert – oder hinkt der Konzern der Konkurrenz
    nur hinterher?

    »Neustart«-Host Meike Laaff spricht mit ZEIT-Digitalredakteur Henrik
    Oerding in Cupertino, Kalifornien, wo er die WWDC besucht hat. Die
    beiden gehen der Frage nach, warum die KI-Aufholjagd bei Apple so lang
    gedauert hat, was die neue Siri wirklich kann – und warum sie
    ausgerechnet auf Googles KI-Modell Gemini aufbaut. Sie diskutieren,
    weshalb Software-Chef Craig Federighi gegen OpenAI austeilte – und warum
    Nutzerinnen und Nutzer in Europa die neue Siri vorerst nicht aufs iPhone
    bekommen.

    Im Rabbithole der Woche spricht Henrik Oerding über smarte
    Kaffeemaschinen, die er für die ZEIT getestet hat. Das sind
    halbautomatische Geräte, die einem das mühselige Einstellen abnehmen
    sollen – Henrik aber erzählt: Manchmal ist manuelles Kaffeemachen doch
    einfach schöner.

    Zum Weiterlesen und -schauen:

    - Henrik Oerding (DIE ZEIT): Das sind die Neuheiten von Apple
    - Henrik Oerding (DIE ZEIT): Jetzt muss Siri Gas geben
    - Henrik Oerding (DIE ZEIT): Wie smart kann eine Siebträgermaschine
    sein?
    - Ausschnitte von einem Pressebriefing der EU-Kommission (YouTube)

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    Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
    Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
    Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
    aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
    Folge.

    Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.

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  • Neustart

    Die traurigste Ecke des Internets

    04/06/2026 | 46 min
    Seit Jahren schon formiert sich im Internet ein Club der Hoffnungslosen:
    Männer, meist jung und heterosexuell, die keine Partnerin für Sex und
    Liebesbeziehung finden, obwohl sie sich das wünschen. Sie halten sich
    für zu hässlich, zu schüchtern, zu wenig liebenswert, als dass sich
    jemals etwas daran ändern könnte. Incels nennen sie sich: involuntarily
    celibates – unfreiwillig sexuell enthaltsam. Oft schlägt diese
    Selbstdiagnose in Selbsthass um, in Wut auf die schönheitsfixierte
    Oberflächlichkeit des Online-Dating-Marktes – bei vielen auch in den
    Hass auf Frauen. Spätestens seit dem Erfolg der Netflix-Serie
    »Adolescence« hat diese digitale Subkultur größere Bekanntheit erlangt.

    Nur: Was genau sind eigentlich Incels? Was treibt sie um – und vor
    allem: In welchem Verhältnis stehen sie zum Hass auf Frauen im Analogen
    und Digitalen? Wie nihilistisch ist das Weltbild, auf das man in ihren
    Kreisen trifft, wie viel Angst vor ihnen ist angebracht – und welche
    Aussagen lassen sich überhaupt über ihre sehr diverse digitale Community
    treffen? Oft wird nur über die Szene gesprochen. Philipp Daum, Redakteur
    im Ressort X, hat den Kontakt zu Incels aufgenommen, mit ihnen über ihre
    Welt, ihr Frauenbild und ihre Hoffnungslosigkeit gesprochen. Mit
    Podcast-Host Meike Laaff bespricht er, was die Incel-Kultur ausmacht,
    welche Rolle das Netz für sie spielt und wo ihre Probleme die Probleme
    des digitalen Mainstreams berühren.

    Im Rabbithole der Woche berichtet Philipp Daum, wie er bei der
    Vorbereitung auf die Fußball-WM zurück zu den Wurzeln kehrt – und sich
    ein Panini-Sammelheft für Kicker-Sticker besorgt hat.

    Zum Weiterlesen:

    - Philipp Daum (DIE ZEIT): »Die Könige der Loser«
    - Studie vom britischen Evolutionspsychologen Andrew Thomas und
    Kollegen über Incels aus dem Jahr 2025: »The Dual Pathways
    Hyptothesis of Incel Harm: A Model of Harmful Attitudes and Beliefs
    Among Involuntary Celibates« 

    [Incels: Die traurigste Ecke des Internets]

    Künstliche Intelligenz ist die wichtigste Technologie unserer Zeit. Aber
    auch ein riesiger Hype. Wie man echte Durchbrüche von hohlen
    Versprechungen unterscheidet, lesen Sie in unserem KI-Newsletter.

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  • Neustart

    Wie retten wir denn jetzt das gute Internet?

    21/05/2026 | 34 min
    Das Internet war mal besser – zumindest fühlt es sich für viele so an.
    Statt Blogs und Foren, statt den Utopien von Demokratisierung durch
    offenere Kommunikation im Digitalen dominieren heute Tech-Oligarchen,
    algorithmische Feeds und mittels künstlicher Intelligenz (KI)
    generierter Billig-Content. »Never gonna give you up« lautete das Motto
    der diesjährigen Digitalkonferenz re:publica, die diese Woche in Berlin
    stattfand. Nur: welche Ideen hört man denn dort, die das Ruder
    herumreißen?

    Die Neustart-Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding blicken in dieser
    Folge auf die re:publica 2026. Laaff berichtet von der Keynote der
    US-Journalistin Karen Hao, die trotz KI-Kritik Hoffnung in Widerstand
    gegen Tech-Konzerne sieht. Die beiden sprechen über Cory Doctorows
    Vision eines enshittification-resistenten Internets und über die
    Forderung der italienischen Digitalvordenkerin Francesca Bria nach
    eigener europäischer Technologie vom Chip bis zur Plattform. Sie
    besprechen, warum sich Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Katharina Nocun
    schon im Vorfeld der Konferenz über die Frage nach mehr oder weniger
    Regulierung in die Haare kriegen – und was die amerikanische
    Tech-Journalistin Taylor Lorenz gegen Social-Media-Verbote für
    Minderjährige einwendet.

    Im Rabbithole stellt Henrik Oerding Amazons neue Alexa+ vor: Sie ist
    schlauer als die alte Version, aber hat aber doch einige Haken.

    Zum Weiterlesen und -schauen:

    - Interview mit Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Katharina Nocun (DIE
    ZEIT): »Wir sind in einer Dystopie gelandet«
    - Cory Doctorow (DIE ZEIT): Die Verschlimmscheißerung von allem
    - Cory Doctorow: Vortrag auf der re:publica 26
    - Karen Hao: Vortrag auf der re:publica 26
    - Taylor Lorenz: Vortrag auf der re:publica 26
    - Neustart (DIE ZEIT): Das richtet Social Media im Gehirn an
    - Henrik Oerding (DIE ZEIT): Alexa ist jetzt schlau. Na ja, zumindest
    schlauer

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  • Neustart

    Die neue Kriegsbereitschaft des Silicon Valley

    07/05/2026 | 45 min
    Es ist nicht sonderlich lange her, da war die Mitarbeit an Technologie
    für Militärs und Kriege eine Aufgabe, auf die viele Menschen im Silicon
    Valley nicht sonderlich erpicht waren. Interne Proteste gegen das
    Pentagon-Projekt Maven zum Beispiel waren 2017 bei Google so groß, dass
    die Firmenleitung die Zusammenarbeit nicht verlängerte.

    Heute dagegen wirkt die Zusammenarbeit sehr viel selbstverständlicher
    als noch vor einigen Jahren: Große Tech- und KI-Firmen schließen
    reihenweise lukrative Vereinbarungen mit dem US-Kriegsministerium und
    der Armee ab, Firmenchefs wie Palantir-Geschäftsführer Alex Karp äußern
    sich zutiefst patriotisch, und neue Verteidigungstechnologiefirmen wie
    der Drohnenbauer Anduril wachsen rasant.

    In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart spricht
    Digitalredakteur Titus Blome mit Host Meike Laaff, warum sich dahinter
    nicht unbedingt ein Richtungswechsel verbirgt, sondern es eine Art
    Rückkehr des Silicon Valley zu seinen Wurzeln ist – und warum die
    Entwicklung so große Risiken birgt.

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  • Neustart

    Wie gefährlich ist Anthropics geheimes KI-Modell wirklich?

    23/04/2026 | 38 min
    Wenn es ein neues KI-Modell gibt, geben Firmen gerne damit an, was das
    Modell nun alles besser können soll als seine Vorgänger. Nutzer und
    Expertinnen können das dann zügig überprüfen. Anders bei Anthropic: Sein
    neues Modell Claude Mythos will das Unternehmen nicht veröffentlichen.
    Der Grund: Claude Mythos sei zu gefährlich. Nur knapp 50 ausgewählte
    Organisationen – darunter Apple, Google und Microsoft – haben im Rahmen
    des sogenannten Project Glasswing Zugang dazu erhalten. Das heißt, die
    Behauptungen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Können sie
    stimmen?

    Neustart-Host Henrik Oerding spricht mit ZEIT-Cybersicherheitsexpertin
    Eva Wolfangel, die sich die Veröffentlichungen von Anthropic zum neuen
    Modell genauer angeschaut hat. Die beiden unterhalten sich darüber,
    warum die National Security Agency der USA Mythos offenbar nutzt, obwohl
    das Pentagon Anthropic zuletzt als Lieferkettenrisiko eingestuft hat.
    Sie diskutieren, wie Anthropic vom Narrativ des »gefährlichsten Modells«
    profitieren könnte, warum BSI-Chefin Claudia Plattner von einem
    »Paradigmenwechsel« spricht – und weshalb mehr als 80 Prozent aller
    Cyberangriffe gar keine ausgefeilte KI brauchen.

    Im Rabbithole spricht Eva Wolfangel darüber, wie die Demokratisierung
    des Programmierens durch KI neue Sicherheitsrisiken schafft: wenn jeder
    eine App bauen kann, aber niemand prüft, ob der Code sicher ist.

    Zum Weiterlesen: 

    - Eva Wolfangel (DIE ZEIT): »Es kann eine gefährliche Waffe sein«
    - Haya Schulmann, Michael Waidner (FAZ): Wie bedrohlich ist das neue
    KI-Modell Mythos wirklich?
    - Maria Curi, Sam Sabin (Axios): NSA using Anthropic's Mythos despite
    blacklist
    - Davi Ottenheimer: Verification is collapsing trust in Anthropic
    - Anthropic: System Card zu Claude Mythos (PDF)

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Acerca de Neustart
Wir alle sind jeden Tag viele Stunden im Internet, manchmal, ohne es zu merken. Künstliche Intelligenz wird immer schlauer, soziale Netzwerke immer ätzender und Smartwatches wissen mehr über unsere Gesundheit als der Hausarzt. Aber mal ganz ehrlich: Wie gut verstehen wir die digitale Welt wirklich? Darum geht es in „Neustart“ dem Digitalpodcast der ZEIT. Jeden Donnerstag besprechen die Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding, was gerade in der Digitalwelt passiert, und was das für die Offline-Welt bedeutet. Mit anderen Expertinnen aus der Redaktion reden sie über alles – von großen Konzernen zu kleinen Apps. Auch, aber nicht nur für Nerds.
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