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Ist das eine Blase?

DIE ZEIT
Ist das eine Blase?
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  • Ist das eine Blase?

    Wann wird Wohnen endlich wieder bezahlbar?

    13/04/2026 | 52 min
    Wer heute eine Wohnung sucht, braucht vor allem eines: Glück. Oder viel
    Geld. Seit Jahren steigen die Mieten rasant – und eine echte Entspannung
    ist nicht in Sicht. In vielen Städten zahlen Mieterinnen und Mieter
    inzwischen deutlich mehr als noch vor einem Jahrzehnt, besonders bei
    Neuvermietungen. Gleichzeitig dreht sich die politische Debatte
    scheinbar im Kreis: mehr Regulierung, mehr Neubau, mehr Förderprogramme
    – doch der Durchbruch bleibt aus.

    Warum ist Wohnen so teuer geworden – und was müsste passieren, damit es
    wieder bezahlbar wird? Darüber sprechen wir in der neuen Folge von Ist
    das eine Blase?, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und
    Gerechtigkeit. Eingeladen dazu haben wir den ZEIT- Wirtschaftsredakteur
    Marcus Rohwetter, der sich seit vielen Jahren mit allen Fragen rund ums
    Wohnen befasst. Er erklärt, wie sich die Mieten tatsächlich in den
    vergangenen 15 Jahren entwickelt haben und warum vor allem junge
    Menschen heute besonders unter den hohen Preisen leiden. Ein Problem sei
    nicht nur der Mangel an Wohnraum, sondern auch dessen Verteilung: Viele
    Menschen bleiben lange in großen Wohnungen, während andere kaum etwas
    finden.

    Im Gespräch geht es außerdem darum, was staatliche Eingriffe wie
    Mietpreisbremse und Kappungsgrenzen tatsächlich bewirken – und warum sie
    oft hinter den Erwartungen zurückbleiben. Kann mehr Neubau die Preise
    wirklich dämpfen? Oder stößt das Mantra „bauen, bauen, bauen“ längst an
    seine Grenzen?

    Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
    Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
    Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
    Geld, Macht und Gerechtigkeit.

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  • Ist das eine Blase?

    Wie lässt sich Cybercrime in den Griff kriegen?

    30/03/2026 | 1 h 14 min
    Sieben Jahre und zehn Monate: So lang muss der Mann ins Gefängnis, der
    als ZombieVampire das Crimenetwork betrieben hat – einen der größten
    deutschsprachigen illegalen Marktplätze im Internet. Auf dem Marktplatz
    wurden nicht nur Drogen gehandelt, sondern auch Kontodaten, gefälschte
    Pässe oder Anleitungen für Straftaten im Netz. Die sind heute so
    verbreitet, dass Ermittler nur etwa jeden dritten erfassten Fall
    aufklären können – außerdem gibt es ein großes Dunkelfeld.

    Aber wie funktionieren die Geschäftsmodelle von Cyberkriminellen – und
    warum nehmen Marktplätze wie Crimenetwork dabei so eine zentrale Rolle
    ein? Weshalb übt das Darknet so eine Anziehungskraft auf junge Menschen
    aus, die dann zu Tätern werden? Und wie reagiert die Szene darauf, wenn
    Darknet-Marktplätze abgeschaltet und Täter festgenommen werden? 

    Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
    Wirtschaftspodcast der ZEIT. Die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann
    sprechen in dieser Folge zunächst mit Kai Biermann und Martín Steinhagen
    aus dem Investigativ-Team der ZEIT. Die beiden erklären, wie
    professionell und arbeitsteilig Cyberkriminalität heute funktioniert. 
    "Cybercrime ist eine zunehmende Bedrohung für die Volkswirtschaft, für
    die Sicherheit und den Betrieb von kritischen Infrastrukturen und für
    ganz normale Menschen", sagt Biermann. Dazu kommt, dass viele der Täter
    aus dem Ausland operieren oder die technische Infrastruktur außerhalb
    Deutschlands betreiben und deswegen besonders schwer zu fassen sind. 

    Außerdem ist Jan Löber zu Gast. Der Staatsanwalt von der Zentralstelle
    zur Bekämpfung der Internet- und Computerkriminalität in Frankfurt am
    Main vertrat die Anklage im Verfahren gegen Jannis H., der unter dem
    Namen ZombieVampire den Marktplatz Crimenetwork betrieben hat. Löber
    berichtet, wie die Ermittler Jannis H. auf die Schliche gekommen sind,
    warum solche Ermittlungen so langwierig sind und warum die Ermittler
    nicht sofort zugegriffen haben, als sie die Identität des Täters
    kannten. Löber erklärt auch, warum sich so viele Cybercrimedelikte nicht
    aufklären lassen und was die Kriminalität im Netz von analoger
    Kriminalität unterscheidet – und weshalb Abschreckung und Prävention zu
    wenig wirken. "Die Verlockungen des Darknet sind da schon teilweise sehr
    hoch", sagt Löber. Er warnt die Täter aber auch, sich nicht in einer
    falschen Sicherheit zu wiegen: "Wir, die Strafverfolgungsbehörden, haben
    einen unheimlich langen Atem."

    Hier finden Sie die im Podcast angesprochenen Beiträge:

    Diese Kriminellen wachsen sofort wieder nach
    Jannis H. wurde Millionär, teure Autos, Wohnung in Dubai. Das Angebot
    seiner Plattform: Drogen und Kontodaten. Sein Prozess zeigt, wie
    Darknet-Bosse Nachfolger schulen.

    Dieser Emoji half, ihn zu überführen: 🤗
    Jannis H. hat mit dem Drogenhandel auf seiner Plattform Crimenetwork ein
    Vermögen gemacht. Nun wurde er verurteilt. Eine Botschaft war dem
    Richter besonders wichtig.

    Ein Doppelleben als Familienvater und Darknet-Baron
    Martin "The One" Frost betrieb einen der größten Marktplätze im Darknet
    – bis er aufflog. 2021 wurde er zu einer langen Haftstrafe verurteilt.
    Wo ist die Millionenbeute?

    Wie rutschte Louis ins Darknet ab?
    In der Schule wird er gemobbt, im Darknet erfährt er Anerkennung – und
    taucht immer tiefer in eine kriminelle Szene ab. Folge eins unserer
    Miniserie über Louis

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  • Ist das eine Blase?

    Stürzt der Irankrieg unsere Wirtschaft noch tiefer in die Krise?

    16/03/2026 | 52 min
    Für Donald Trump ist die Sache klar: Der Anstieg der Ölpreise ist nur
    von kurzer Dauer, schadet kaum und dient dem Weltfrieden – nur Narren
    würden das nicht verstehen, teilte er kürzlich auf seiner Plattform
    Truth Social mit. Viele Menschen haben hingegen einen anderen Eindruck,
    wenn sie tanken: Sie zahlen dort auch für einen Krieg, der im Nahen
    Osten Tod und Leid bringt, dessen Ziele nicht klar sind und dessen Ende
    bisher nicht absehbar ist.

    Eigentlich war die Hoffnung groß, dass Deutschland in diesem Jahr
    endlich aus dem wirtschaftlichen Abschwung herauskommt, der im Jahr 2022
    mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine begonnen hatte. Auch damals
    stiegen die Energiepreise stark an, auch Lebensmittel und andere
    alltägliche Produkte und Dienstleistungen wurden sprunghaft teurer. Die
    hohe Inflation hielt sich über Monate.

    Wie einschneidend sind die Konsequenzen dieses Mal? Welche Folgen hat
    der Ölschock für Deutschland? Wie treiben die Energiepreise die
    Inflation insgesamt, wie sehr stürzen sie die Wirtschaft noch tiefer in
    die Krise? Was bleibt vom vorausgesagten Wachstum von einem Prozent
    gegenüber 2025 in diesem Jahr noch übrig? Welche Folgen hat der Schock
    für die Weltwirtschaft und wo sind seine Spuren schon jetzt besonders
    spürbar?

    Darum geht es in dieser neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem
    ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zu Gast ist
    Gabriel Felbermayr, der kürzlich in den Sachverständigenrat zur
    Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen wurde und im
    Podcast auch dazu Stellung nimmt, wie er seine Rolle dort ausüben will.
    Die Außenwahrnehmung der sogenannten Wirtschaftsweisen sei in den
    vergangenen Jahren "nicht ideal“ gewesen, sagt Felbermayr, er wolle dazu
    beitragen, das zu ändern.

    Felbermayr sagt, der Krieg im Nahen Osten mache ihn "sehr nervös“, und
    zwar in erster Linie die Zerstörung und der Tod. Aber auch die
    ökonomischen Folgen seien nicht zu unterschätzen: Die steigenden
    Energiepreise hätten auch das Potenzial, "die Weltwirtschaft zu
    beschädigen“, sagt Felbermayr. Mit Blick auf Deutschland könne "bis zu
    einem halben Prozentpunkt Wachstum wieder weg sein“, erklärt der Ökonom.
    "Damit ist von dem prognostizierten Aufschwung zwar noch etwas übrig. Es
    ist nicht so, dass dann die Rezession käme, aber das wäre nur eine sehr
    kleine Wachstumsrate nach oben.“

    Felbermayr weist außerdem darauf hin, dass die Folgen sozial sehr
    ungleich verteilt seien: "Die Supermarktkassiererin, die weit einpendeln
    muss, ist ganz anders betroffen als ein Journalist, der mit dem Fahrrad
    aus dem netten Vorort in die Stadt fährt und keine teuren Energie-Kosten
    hat.“

    In dem Podcast erläutert Felbermayr auch, welche Politik nun vonnöten
    ist und was beispielsweise davon zu halten ist, dass Tankstellen ihre
    Preise nur noch einmal täglich anheben dürfen. Zu Gast ist außerdem
    Kolja Rudzio, der stellvertretende Leiter des Wirtschaftsressorts der
    ZEIT, der sich zuletzt intensiv mit den Folgen des Ölschocks beschäftigt
    hat. 

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  • Ist das eine Blase?

    Wie entlasten wir die Mittelschicht?

    02/03/2026 | 47 min
    CDU und SPD wollen die Mittelschicht bei der Steuer entlasten. So hatten
    sie es sich auch in den Koalitionsvertrag geschrieben. Doch wie das
    genau gehen soll, darüber streiten die Regierungsparteien. Die CDU will
    erreichen, dass der Spitzensteuersatz in Höhe von 42 Prozent erst ab
    80.000 Euro greift. Bislang ist das ab 69.879 Euro der Fall. Die SPD
    will dabei aber nur dann mitgehen, wenn der Spitzensteuersatz
    gleichzeitig steigt, nämlich auf 47 Prozent. Das wiederum lehnt die CDU
    ab. 

    Doch sind die Ideen der beiden Parteien überhaupt sinnvoll? Oder gäbe es
    nicht bessere Wege, um Geringverdiener und Mittelschicht zu entlasten?
    Darum geht es in dieser neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
    Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
    Eingeladen haben die beiden Hosts Carla Neuhaus und Zacharias Zacharakis
    dafür Nadja Dwenger. Sie ist Professorin für Finanzwissenschaft an der
    Universität Hohenheim und sagt: Wir haben durchaus ein
    Gerechtigkeitsproblem, das betrifft aber gar nicht so sehr die Steuer –
    sondern vor allem die Sozialabgaben. Denn die belasten Geringverdiener
    überproportional stark. 

    Ebenda müsste man ihrer Auffassung nach auch ansetzen. "Man muss sich an
    der Stelle ehrlich machen", sagt Dwenger, "und aufhören, Dinge aus den
    Sozialkassen zu finanzieren, die nicht finanzierbar sind." Was sie damit
    konkret meint und wie sich die Sozialabgaben senken ließen, wo für
    Pflege, Gesundheit und Rente doch in den nächsten Jahren noch sehr viel
    mehr Geld gebraucht wird, erläutert sie in dieser Folge. Auch ordnet sie
    die Pläne von SPD und Union ein. Und sie erklärt, wen Ökonomen in
    Deutschland überhaupt zur Mittelschicht zählen – und warum Kanzler
    Friedrich Merz definitiv nicht dazu zählt.

    Mit dabei ist in dieser Folge außerdem Roman Pletter, Ressortleiter
    Wirtschaft bei der ZEIT. Er ordnet ein, warum die Politik die
    Einkommensteuer überhaupt reformieren will. 

    "Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
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    Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
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  • Ist das eine Blase?

    Eine Ankündigung

    10/01/2026 | 3 min
    In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Ist das eine Blase?" und
    vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten
    zugänglich machen.

    Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
    älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
    ZEIT hören, unter www.zeit.de/wirtschaftspodcast, auf Apple Podcasts
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    Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette
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    Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz:
    Sein langer Weg zur Macht" hören.

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Acerca de Ist das eine Blase?

Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Carla Neuhaus, Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem Gast – und einem Tier. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
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Generated: 4/17/2026 - 9:47:00 AM