Alles gesagt?

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  • Alles gesagt?

    Sebastian Fitzek, wie schreibt man einen Thriller? (Teil 2)

    18/06/2026 | 6 h 25 min
    Er zählt mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern zu den
    erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er
    ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge
    nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach
    drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der
    Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück –
    diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht
    der ZEIT, live vor 1.200 Gästen.

    2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni
    2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30
    Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in
    der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines
    Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte
    Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika
    Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen
    Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so
    groß war.

    Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf
    Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und
    Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland
    mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce
    Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und
    warum er selbst sich lieber zurückhält.

    Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt
    dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt,
    warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er
    bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er
    verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine
    Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu
    mögen.

    Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der
    Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura,
    promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als
    Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem
    Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch
    Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er
    unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur
    ausgezeichnet.

    Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich
    das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«.
    Produktion: Pool Artists
    Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel
    Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
    Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
    Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an:
    allesgesagt@zeit.de.

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  • Alles gesagt?

    Scott Galloway, how broken is the American dream?

    28/05/2026 | 2 h 1 min
    Scott Galloway is an entrepreneur, professor, bestselling author,
    investor, and podcast host. Over the past decades, he has founded
    several companies, taught brand strategy, and become one of the most
    prominent public commentators on technology, business, and society. Now
    he was live on stage of the never-ending podcast, on the sidelines of
    the OMR Festival in Hamburg.
    Scott Galloway grew up in California as the son of two immigrants and
    was raised largely by his mother, a secretary, after his father left the
    family. He describes his childhood as »remarkably unremarkable«: there
    was little money, but also a society that, in his telling, still gave
    ordinary children a real chance to build an extraordinary life.
    At school and university, Galloway was not a prodigy. He says he had
    average grades, initially failed to get into UCLA, appealed the
    decision, was admitted as a »native son of California«, and graduated
    with a GPA of 2.27. After a short and, by his own account, uneasy stint
    at Morgan Stanley, he went to business school, discovered brand
    strategy, and founded the consulting firm Prophet — the first of several
    companies that made him wealthy and, as he openly recounts, twice
    brought him back to losing that wealth again.
    Today, Scott Galloway is one of the most visible commentators on
    technology, business, and masculinity. In this conversation, he speaks
    about the social damage caused by online platforms, the opportunities
    and illusions of American capitalism, the risks and promises of
    artificial intelligence, and the reasons why he believes drugs like
    GLP-1 may change society even more profoundly than AI.

    After two hours and one minute, Scott Galloway ends the conversation, as
    only the guest can do so on Alles gesagt?.
    Production: Pool Artists
    Editors: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
    Additional Research: Svenja Heinrichs
    Guest Management: Paula Georgi, Anna Vahldick
    Questions, criticism, suggestions? Write to: allesgesagt@zeit.de

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  • Alles gesagt?

    Deutsche KI-Übersetzung: Scott Galloway, funktioniert der amerikanische Traum noch?

    28/05/2026 | 1 h 54 min
    Scott Galloway ist Unternehmer, Professor, Bestsellerautor, Investor und
    Podcast-Host. In den vergangenen Jahrzehnten hat er mehrere Unternehmen
    gegründet, Markenstrategie gelehrt und sich zu einem der bekanntesten
    öffentlichen Kommentatoren zu Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft
    entwickelt. Jetzt war er live auf der Bühne des unendlichen Podcasts, am
    Rande des OMR Festivals in Hamburg.

    Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist
    nur für Podcastabonnenten der ZEIT zugänglich. Ein kostenloses
    Probeabonnement gibt es bei https://www.zeit.de/podcastabo.
    Galloway wuchs in Kalifornien als Sohn zweier Einwanderer auf und wurde
    nach dem Weggang seines Vaters größtenteils von seiner Mutter
    großgezogen, die als Sekretärin arbeitete. Seine Kindheit beschreibt er
    als »bemerkenswert unspektakulär«: Es habe wenig Geld gegeben, aber auch
    eine Gesellschaft, die ganz gewöhnlichen Kindern eine echte Chance bot,
    ein außergewöhnliches Leben aufzubauen.
    In Schule und Universität galt Galloway nach seinen Erzählungen nicht
    als Ausnahmetalent. Er habe nur durchschnittliche Noten gehabt, sei
    zunächst an der UCLA abgelehnt worden, habe Widerspruch eingelegt und
    schließlich als »native son of California« doch einen Studienplatz
    erhalten — mit einem Abschlussdurchschnitt von 2,27. Nach einer kurzen
    und, wie er selbst sagt, unerquicklich verlaufenen Zeit bei Morgan
    Stanley ging er an die Business-School, entdeckte seine Leidenschaft für
    Markenstrategie und gründete die Beratungsfirma Prophet — das erste von
    mehreren Unternehmen, die ihn wohlhabend machten und ihn, wie er offen
    erzählt, zweimal auch wieder einen Großteil dieses Vermögens verlieren
    ließen.
    Heute zählt Scott Galloway zu den bekanntesten Kommentatoren zu
    Technologie, Wirtschaft – und Männlichkeit. Im Podcast spricht er über
    die gesellschaftlichen Schäden digitaler Plattformen, über Chancen und
    Illusionen des amerikanischen Kapitalismus, über Risiken und Versprechen
    künstlicher Intelligenz und darüber, warum er glaubt, dass Medikamente
    wie Ozempic die Gesellschaft womöglich noch tiefgreifender verändern
    werden als KI.

    Nach rund zwei Stunden beendet Scott Galloway das Gespräch, denn das
    kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast.
    Produktion: Pool Artists
    Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
    Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
    Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
    Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie uns an: allesgesagt@zeit.de

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  • Alles gesagt?

    Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, wie geht jüdisch-muslimischer Dialog?

    21/05/2026 | 5 h 34 min
    Sie sind das bekannteste muslimisch-jüdische Ehepaar Deutschlands und
    setzen sich gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ein und für eine
    offene Streitkultur. Jetzt sind Saba-Nur Cheema und Meron Mendel zu Gast
    im unendlichen Podcast »Alles gesagt?«.  
    Im Gespräch erzählen die beiden, wie sie aufgewachsen sind: sie als
    Tochter pakistanischer Geflüchteter in Frankfurt am Main, er in einem
    streng sozialistischen Kibbuz in der israelischen Wüste. Cheema
    berichtet von der Verfolgung der Ahmadiyya-Gemeinde in Pakistan, die
    ihrer Mutter beinahe das Leben kostete, und davon, dass sie als
    Grundschülerin das Tagebuch der Anne Frank las – eine Lektüre, die ihren
    weiteren Weg maßgeblich prägte. Mendel erzählt von seiner Zeit in der
    israelischen Armee, seinem Weg nach Deutschland und der Frage, warum er
    ausgerechnet im Land der Täter seine Heimat fand.  
    Gemeinsam sprechen sie über den 7. Oktober und dessen Folgen für den
    jüdisch-muslimischen Dialog, über die Documenta-Debatte, über
    Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus in Deutschland. Sie
    erklären, warum sie ihr Urteilsvermögen nicht auslagern wollen und wie
    sie es schaffen, als Paar über die schmerzhaftesten Konflikte der
    Gegenwart zu streiten – und sich trotzdem einig zu sein.  
    Saba-Nur Cheema wurde 1987 in Frankfurt am Main geboren. Ihre Eltern
    flohen aus Pakistan nach Deutschland. Sie studierte Politikwissenschaft
    und Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt, arbeitete als
    pädagogische Leiterin an der Bildungsstätte Anne Frank, berät die
    Bundesregierung zu Muslimfeindlichkeit und ist als
    Antirassismustrainerin tätig. Am Tag der Aufnahme erschien ihre
    Promotion, eine Studie zu Antisemitismus in der frühen Kindheit. 
    Meron Mendel wurde 1976 in Israel geboren und wuchs in einem Kibbuz auf.
    Er studierte Geschichte und Erziehungswissenschaften in Haifa und
    München und promovierte an der Goethe-Universität Frankfurt. Er leitet
    die Bildungsstätte Anne Frank und ist seit 2021 Professor
    für transnationale  Soziale Arbeit an der Frankfurt University of
    Applied Sciences. Das ZEITmagazin nannte ihn 2024 den »Public
    Intellectual der Stunde«.  
    Seit fast fünf Jahren schreiben die beiden ihre gemeinsame Kolumne
    »Muslimisch-jüdisches Abendbrot» in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,
    die auch als Buch erschienen ist. Sie erhielten für Ihre Arbeit das
    Bundesverdienstkreuz und die Buber-Rosenzweig-Medaille.  

    Nach fünf Stunden und 34 Minuten beenden die beiden das Gespräch, denn
    das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin oder Gast.
    Produktion: Pool Artists 
    Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank 
    Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick 
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  • Alles gesagt?

    Katherina Reiche, wie kommt Deutschland aus der Krise?

    13/05/2026 | 3 h 3 min
    Sie ist eine der prägenden Stimmen der deutschen Wirtschafts- und
    Energiepolitik. Jetzt ist die Bundeswirtschaftsministerin Katherina
    Reiche zu Gast im unendlichen Podcast.
    Im Gespräch erzählt sie von ihrer Kindheit in der DDR, vom Aufwachsen in
    einer Unternehmerfamilie, deren Betrieb erst zwangsverstaatlicht und
    nach der Wiedervereinigung zurückgegeben wurde. Sie spricht über das
    Lebensgefühl zwischen Anpassung und Eigensinn, über Schule, Kirche und
    die Erfahrung, als »Kapitalistenkind« aufzufallen. Außerdem vom
    Mauerfall, den Umbrüchen der Nachwendezeit und davon, warum gerade ihre
    Generation zugleich besonders frei und besonders geprägt aus dieser Zeit
    hervorging.
    Katherina Reiche erklärt, weshalb sie sich zunächst für ein
    Chemiestudium entschied, obwohl sie eigentlich Tiermedizin studieren
    wollte, und wie sie von dort aus ihren Weg in Politik und Wirtschaft
    fand. Sie spricht über ihren Blick auf Industrie, Energie und
    unternehmerische Verantwortung – und darüber, warum sie sich in einer
    Raffinerie fast so zu Hause fühlt wie andere Menschen im Wohnzimmer.
    Katherina Reiche wurde 1973 in Luckenwalde in Brandenburg geboren. Ihre
    Mutter ist Physikochemikerin, ihr Vater Chemieingenieur; beide führten
    das Familienunternehmen, das bereits vom Großvater aufgebaut worden war.
    Reiche machte Abitur mit der Note 1,0 und studierte Chemie in Potsdam.
    Später wurde sie CDU-Politikerin, war lange Bundestagsabgeordnete,
    arbeitete in führenden Positionen in der Energiewirtschaft und ist heute
    Bundeswirtschaftsministerin.

    Nach drei Stunden und drei Minuten beendet Katherina Reiche das
    Gespräch, denn das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin.
    Produktion: Pool Artists
    Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
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Acerca de Alles gesagt?
Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern. Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Neben unserem unendlichen Podcast gibt es in der ZEIT und auf zeit.de noch einiges mehr zu entdecken. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/allesgesagt-abo
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